Berlin und seine Schädlings-Hotspots
Die Berliner Geografie prägt auch die Schädlingsprobleme: Die innerstädtischen Bezirke Mitte, Friedrichshain und Wedding mit hoher Bevölkerungsdichte, dichter Bebauung und vielen gastronomischen Betrieben haben oft mit Ratten, Mäusen und Schaben zu kämpfen. Altbauten in Kreuzberg und Schöneberg bieten ideale Verstecke für Bettwanzen und Ungeziefer. Die südlichen und östlichen Bezirke wie Lichterfelde, Steglitz und Reinickendorf mit mehr Grünflächen sind häufiger von Wespen-, Hornissen- und Holzschädlingsbefall betroffen — besonders in den Sommermonaten.
In Charlottenburg, Tempelhof und Zehlendorf, wo auch viele Einfamilienhäuser und kleinere Gärten anzutreffen sind, werden wir regelmäßig zu Wespennestern in Dachüberständen oder Hornissenkolonien gerufen. Marzahn und Hellersdorf mit ihrem höheren Anteil an moderneren Mehrfamilienhäusern haben dagegen eher mit klassischen Schädlingen wie Ratten und Mäusen zu tun — besonders dort, wo alte Kanalisation oder undichte Kellerschächte vorhanden sind.






