Erlangen: Universitätsstadt mit vielfältigen Befallsrisiken
Erlangen zählt zu den aktivsten Universitätsstädten Deutschlands. Das bedeutet hohe Fluktuation, dichtes Wohnungsangebot und zahlreiche Gastronomiebetriebe – ideale Bedingungen für Ungeziefer. Die alten Sandsteinhäuser der Altstadt und Alterlangen bergen oft Risse, feuchte Keller und Hohlräume in Wänden, in denen sich Ratten, Mäuse und Schaben heimisch machen. Gleichzeitig sind die neueren Siedlungen in Neuses und Tennenlohe nicht vor Befallen gefeit: Vogelnester in Dachtraufen, offene Fugen bei schlecht gewarteten Fassaden und mangelnde Lagerungshygiene in kleineren Betrieben sind häufige Einfallstore.
Die Regnitz und ihre Uferbereiche, besonders im Bruck und Dechsendorf, ziehen auch Vögel und Ungeziefer an. Zudem liegt Erlangen in einer Region mit altindustriellen Flächen, wo Betriebsstätten alte Gebäude nutzen – dort sind Befallkontrolle und IPM-Maßnahmen essentiell.






