Knittlingen und die regionale Schädlingssituation
Die Kleinstadt Knittlingen mit ihren knapp 7500 Einwohnern ist typisch für den ländlich-gewerblichen Raum: Altbauten, teilweise aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, stehen neben modernen Wohn- und Geschäftsgebäuden. Der nahe Waldrand und die Nähe zur Enz schaffen natürliche Lebensräume für Wildtiere – und damit auch potenzielle Zugangswege für Schädlinge wie Ratten und Mäuse in Häuser und Lagerräume. Auch Gastronomie und Kleingewerbe in Knittlingen und den Ortstilen Freudenstein, Hohenklingen und Kleinvillars sind regelmäßig mit Ungeziefer konfrontiert.
Besonders in den wärmeren Monaten steigt die Aktivität von Wespen und Hornissen. Alte Dachkonstruktionen und Spalten bieten ihnen Nistplätze. Bettwanzen und Schaben hingegen kennen keine Saison – sie fühlen sich in beheizten Räumen das ganze Jahr über wohl. Holzschädlinge wie Holzwürmer und Hausbockkäfer befallen vor allem ältere Fachwerkbauten, die es im Enzkreis zahlreich gibt.






