Neustadt b. Coburg und seine Ortsteile — regionale Besonderheiten
Neustadt b. Coburg ist eine kleinere Mittelstadt mit 16.715 Einwohnern, umgeben von ausgedehntem Naherholungsgebiet und mehreren eingemeindeten Dörfern: von Ebersdorf im Westen bis Wildenheid und Wellmersdorf im Osten, von Meilschnitz und Höhn im Norden bis Unterwasungen und Mittelwasungen im Süden. Viele dieser Ortsteile — wie Birkig, Boderndorf, Brüx, Haarbrücken — sind historisch gewachsen und haben einen hohen Anteil an älteren Wohngebäuden mit ausgebauten Dachräumen, alten Kellern und Holzbalkendecken.
Diese Bausubstanz macht die Region klassisches Terrain für Holzschädlinge (Hausbock, Holzwurm) und Nagerschädlinge (Ratten, Mäuse), die gerade in den ländlicheren Ortsteilen wie Thann, Weimersdorf oder Ketschenbach von Vorratsspeichern und Lagerräumen angezogen werden. Auch größere Gastronomie- und Lebensmittelverarbeitungsbetriebe in der Kernstadt sind anfällig für Schaben- und Ungeziefer-Befälle. In den wärmeren Monaten häufen sich Wespen- und Hornissennester an Wohnhäusern — ein regionales, typisches Problem der Coburger Region.






