Pöttmes und die typische Schädlingssituation in der Region
Der Markt Pöttmes und seine 22 Ortsteile bilden einen Mix aus landwirtschaftlich genutzten Flächen, Waldrändern und dichter bebauten Dorfkernen. Altbauten aus dem 19. Jahrhundert stehen neben modernen Wohnhäusern; Scheunen und Hofplätze, wie sie in Au, Ebenried oder Diess verbreitet sind, bieten Schädlingen ideale Rückzugsräume. Hinzu kommt die Nähe zum Wellheim-Forst und zu naturbelassenen Gebieten — ein Grund, warum Wespen und Hornissen in den Monaten Mai bis Oktober gehäuft auftreten.
Ratten und Mäuse profitieren von den kleinbetrieblichen Landwirtschaften und den Lagerplätzen rund um die Dorfkerne. Besonders kritisch wird es im Herbst und Winter, wenn die Nager in wärmere Keller und Speicher flüchten. Auch Holzschädlinge wie der Hausbockkäfer oder Holzwürmer sind in den älteren Häusern ein Dauerthema — unter den Dachstühlen der denkmalgeschützten Bausubstanz in Osterzhausen, Schorn und Reicherstein besonders hartnäckig.






