Radevormwald und die typischen Schädlingsprobleme der Region
Das Bergische Land ist geprägt von historischen Wohnhäusern, dicht besiedelten Ortskernen und ausgedehnten Waldrandlagen. Radevormwald selbst erstreckt sich über mehrere Ortsteile – von Berg über Dahlhausen bis Sondern – mit teilweise sehr altem Gebäudebestand. Diese Struktur führt zu charakteristischen Schädlingsproblemen:
Altbauten mit mangelhafter Abdichtung sind ein häufiger Einstiegspunkt für Ratten und Mäuse, besonders wenn in der Nähe Gärten, Kompostanlagen oder Kleingewerbe (Bäckereien, Metzgereien) vorhanden sind. Die feuchten Kellerräume vieler bergischer Häuser begünstigen zudem Schaben, Silberfische und Kellerasseln. In den wärmeren Monaten Mai bis August siedeln sich Wespen und Hornissen bevorzugt an Dachtraufen, in Schuppen und Gartenlauben an. Holzschädlinge wie Hausbockkäfer und Holzwürmer befallen alte Dachstühle und Balkenwerk – ein häufiges Schadenbild in Radevormwalds historischen Villen und Einfamilienhäusern.






