Lage und Infrastruktur: Warum Sylt für Schädlinge attraktiv ist
Sylt erstreckt sich über rund 99 Quadratkilometer und ist mit etwa 12.500 ständigen Einwohnern eine kleine, aber dicht besiedelte Insel. Der überwiegende Teil der Bebauung konzentriert sich auf die zentralen Orte wie Westerland (Zentrum und Tourismusmagnet), Keitum (südöstlich, geprägt von Kapitänshäusern), Tinnum (südwest, Wohngebiet und Gastronomie), Munkmarsch (nordöstlich, Hafengebiet mit Speicher- und Lagerhäusern) und Archsum (nördlich, traditionelle Fischerei).
Diese dichte, historisch gewachsene Bebauung mit vielen Altbauten, kombiniert mit der feuchten Meeresluft (hohe Luftfeuchtigkeit ganzjährig) und intensiver Tourismus-Infrastruktur (Hotels, Restaurants, Cafés), schafft ideale Bedingungen für mehrere Schädlingsgruppen. Hinzu kommen die natürlichen Nahrungsquellen: Küchenabfälle aus der Gastronomie, Vorratsbestände, offene Speicher in Gaststätten, Holzbauten und feuchte Kellerbereiche.






