Wespen und Hornissen: Besonders zwischen Mai und Oktober nisten sich diese Insekten in Dachgiebeln, unter Balkonen oder in Gartenlauben ein. Hornissen stehen unter Naturschutz – ihre Nester dürfen nicht zerstört werden. Unsere Fachbetriebe können Hornissen-Nester umsiedeln oder durch Vergrämungsmaßnahmen (Lärm, Repellents) fernhalten, ohne das Gesetz zu verletzen. Bei Wespen setzen die Fachkräfte auf Köderstationen und selektive Bekämpfung, um Haustiere und Bienen zu schonen.
Ratten und Mäuse: Gerade in der kalten Jahreszeit suchen Nagetiere Unterschlupf in Häusern, Kellerräumen und Speichern. Sie hinterlassen Kotspuren, beschädigen Stromleitungen und können Krankheiten übertragen. Die Schädlingsbekämpfer nutzen Befallsmonitoring mit Köderstationen, um den Befallsgrad zu bewerten, und arbeiten mit Kontaktinsektiziden oder mechanischen Fallen. Der Prozess ist transparent und dauert in der Regel mehrere Wochen.
Schaben und Bettwanzen: In Wohnungen, Hotels und Gaststätten entstehen Befälle oft schnell und verbreiten sich diskret. Schaben hinterlassen einen charakteristischen Muffgeruch, Bettwanzen zeigen sich durch Juckreiz und kleine Stiche. Beide Schädlinge erfordern spezialisierte Behandlung – oft Wärmebehandlung (bis 55°C) für Bettwanzen oder wiederholte Insektizid-Applikationen mit Pyrethroiden für Schaben. Die Behandlung ist für den Menschen ungefährlich, wenn fachgerecht durchgeführt.
Holzschädlinge: In älteren Häusern der Region sind Holzwürmer, Splintholzkäfer und Hausschwamm ein reales Risiko. Sie zerstören Dachstühle, Dielenböden und tragende Balken. Unsere Fachbetriebe führen Holzschutz-Inspektionen durch und setzen auf lokale Behandlung (Injektionen, Oberflächenbehandlung) oder – bei starkem Befall – begaste Maßnahmen.