Wespen und Hornissen: Besonders im Juli bis Oktober aktiv. Hornissen (schwarze, größere Insekten) stehen unter Naturschutz — ein Nest darf nur in Ausnahmefällen entfernt werden. Unser Vermittlungs-Netzwerk kennt die rechtlichen Grenzen und setzt auf intelligente Abschreckung oder Umsiedlung. Aggressiv verteidigte Wespennester werden mit speziellen Ködern und Kontaktinsektiziden behandelt.
Ratten und Mäuse: Typischerweise über Winter in Kellern und Speichern anzutreffen. Wir vermitteln Betriebe, die Befallsmonitoring (Köderstationen mit Ködern, keine Gift) nutzen, um den Bestand zu beurteilen, bevor Bekämpfungsmaßnahmen erfolgen. In sensiblen Bereichen (Schulen, Kindergärten) werden nur zugelassene, sichere Methoden eingesetzt.
Bettwanzen und Schaben: Bettwanzen entstehen überraschend — oft durch Reisegepäck oder Second-Hand-Möbel. Kleine, blutige Flecken im Bett, Juckreiz und Allergiesymptome sind typische Zeichen. Deutsche Schaben (Küchenschaben) sind Zeichen mangelnder Hygiene oder versteckter Feuchtigkeitsquellen. Beide erfordern Wärmebehanding oder Insektizid-Behandlung in mehreren Durchgängen.
Holzschädlinge: Hausbockkäfer und Holzbock entstehen in älteren, feuchten Holzbauteilen (Dachstühle, Balkenlagen). Sichtbar sind kleine Bohrlöcher und Holzstaub. Ohne Eingreifen kann eine Statik-Gefahr entstehen. Behandlung erfolgt durch Injektionsverfahren oder — bei großflächigem Befall — Begasung.