Tübingen: Dichte Bebauung, historische Bauten, hoher Schädlingsbefall
Tübingen prägt eine Mischung aus Altstadt mit Fachwerk, Universitätsgebäuden und neueren Wohnquartieren. Die Nähe zur Neckar, zahlreiche Gaststätten und Hotels sowie das dichte Straßenbahnnetz schaffen vielfältige Einstiegsmöglichkeiten für Schädlinge. Ratten und Mäuse finden in älteren Kanalisationen und Kellern Unterschlupf; Küchen- und Lebensmittelbereiche locken Schaben an. Wespen bauen ihre Nester bevorzugt an exponierten Plätzen wie Balkongeländern und Dachtraufen. Gleichzeitig liegt die Universitätsstadt im württembergischen Neckartal – ein Naturschutzgebiet mit Vorkommen von Hornissen, deren Nester nur unter strengen Voraussetzungen umsiedelt werden dürfen.
Hinzu kommen die Stadtteile Derendingen, Hirschau, Lustnau, Waldhausen und Unterjesingen mit teils ländlicherer Prägung, wo Ratten, Mäuse und Holzschädlinge in Scheunen und älteren Ställen gedeihen. Die südwestlich gelegenen Ortsteile wie Pfrondorf und Kilchberg am Rande des Schwarzwaldes zeigen erhöhte Holzschädlings-Aktivität. Bebenhausen, Hagelloch und Waldhörnle sind stärker ländlich geprägt und bergen besondere Anforderungen in Jagdhütten, Forstgebäuden und älteren Wohnhäusern.






