Wespen und Hornissen: Von Mai bis Oktober Hochsaison. Nester unter Dächern, in Gartenlauben oder Bäumen sind häufig. Hornissen sind geschützt und dürfen nur fachgerecht umgesiedelt werden. Unsere Fachbetriebe kennen die rechtlichen Grenzen und handeln umsichtig.
Ratten und Mäuse: Ganzjährig aktuell, in Kalkar besonders in Herbst/Winter. Sie nisten sich in Wänden, unter Böden und in Kellern ein. Abgesehen von Schäden an Bausubstanz und Leitungen tragen sie Krankheitserreger (Hantavirus, Leptospirose) – eine ernsthafte Gesundheitsgefahr, die schnell bekämpft werden muss.
Schaben (Küchenschaben, Waldschaben): In Restaurants, Kantinen und Lebensmittellagern ein Alptraum. Sie verstecken sich hinter Geräten, in Spalten und vermehren sich rasant. Eine einzelne Sichtung bedeutet oft bereits einen größeren Befall – schnelle Reaktion ist entscheidend.
Bettwanzen: Treten auch in Kalkar vermehrt auf – nicht nur in Hotelbetten, sondern auch in Privatwohnungen, besonders in Altbauten. Sie sind hartnäckig, mobile Übeltäter und erfordern professionelle Wärmebehandlung oder Begasung.
Holzschädlinge (Holzwürmer, Hausbockkäfer, Splintholzkäfer): Besonders in älteren Gebäuden der Kalkarger Stadtteile wie Oberdorf und Niederdorf anzutreffen. Sie zerstören Dachkonstruktionen, Balkenwerk und Möbel. Eine Inspektionen durch Bohrmehl und Fraßgeräusche offenbaren oft erst große Schäden.
- Hornissenschutz: Hornissen stehen unter strengem Naturschutz (BNatSchG). Das Töten ist verboten und kann Geldstrafen bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen. Nur zertifizierte Schädlingsbekämpfer dürfen Hornissennester rechtskonform umsiedeln.
- Köderstationen: Bei Ratten und Mäusen setzen wir Köderstationen ein – diskret, sicher für Haustiere und Kinder, mit regelmäßiger Kontrolle und Dokumentation.
- Befallsmonitoring: Professionelle Befallskontrolle mittels Klebefallen und Laufflächenanalyse zeigt früh, wo der Herd sitzt und wie wirksam die Maßnahme ist.
- Wärmebehandlung gegen Bettwanzen: Eine moderne, chemiefreie Methode: Räume werden auf 50–55 °C erwärmt und halten diese Temperatur mehrere Stunden – alle Entwicklungsstadien der Bettwanze sterben ab.
- Pyrethroid-Behandlung: Für Schaben und andere Insekten – gezielte Anwendung von synthetischen Pyrethroiden in Spalten, Ritze und Nischen, wo Schädlinge sich verstecken.
- Holzschutz und IPM (Integriertes Schädlingsmanagement): Vorbeugung durch Holzschutzbehandlung, Abdichtung von Rissen und Reduzierung von Feuchte reduziert Neubefall deutlich.
- Hygieneberatung für Gewerbe: Restaurants und Lebensmittelbetriebe erhalten nach einer Bekämpfung konkrete Handlungsempfehlungen – Lagerung, Reinigung, Verschluss von Rissen – um Wiederbefall zu verhindern.